EA Hotel Na jezere

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adr Jenišov u Lipna, 382 26 Horní Planá
gps 48°45'6.67"N   14°2'7.63"E
Rezeption:tel +420 380 738 338
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Horní Planá

EA Hotel Na jezere

Horní PlanáDie Stadt Horní Planá liegt am
schwachgeneigten linken Ufer des Lipno-Stausees. Die durchschnittliche Meereshöhe von Horní Planá ist 776 Meter ü. d. Meerspiegel.
Nördlich von Horní Planá erheben sich der Dobrovodský-Berg und der Křížový vrch (Kreuzberg). Durch Mělké sedlo (das Flache-Tal) können wir in nordöstlicher
Richtung auf den 914 m hohen Hobouvý vrch (Pilzberg) gelangen. Von den Gipfeln her öffnet sich ein Ausblick auf den südlichen Teil des Böhmerwaldes und den Lipno-Stausee. Bei guter Sicht kann man sogar die österreichischen Alpengipfel erkennen.
Zur Zeit ist Horní Planá ein sich schnell entwickelndes Touristikzentrum. Der Lipno-Stausee und der Nationalpark Böhmerwald bieten hervorragende Bedingungen für Wassersport, Wanderungen und auch für Cyklotouristik. Im Winter findet man hier gepflegte Langlaufloipen und gut erreichbare Skizentren, wie Kramolín oder Hochficht (Österreich), die auch anspruchsvolleren Wintersportlern gerecht werden. Ein angenehmes Erlebnis ist auch Schlittschuhlaufen auf dem zugefrorenen Stausee.
Heute hat Horní Planá mehr als 2200 Einwohner und ist die größte Stadt am Ufer
des Lipno-Stausees.
Die ursprüngliche Ortschaft gründeten in der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts Mönche aus dem Kloster Zlatá Koruna (Goldenkron). Im Jahr 1349 erhob Karl IV. Horní Planá zur Stadt. Im Laufe der Hussitenkriege fiel sie unter die Herrschaft von Český Krumlov (Krummau). Einen bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der Stadt hatte am Anfang die gute Lage am Handelsweg von Böhmen nach Österreich, später auch der Bau des Schwarzenbergischen Schwemmkanales und die Errichtung der Eisenbahnstrecke.
Horní Planá benutzt schon seit dem 15. Jahrhundert auch ein Stadtwappen- einen Bären mit einer Rožmberk-Rose in den Pratzen.
Bunt und vielfältig, so wie der ganze Böhmerwald, ist Horní Planá und ihre Umgebung. Neben den historisch und architektonisch attraktiven Plätzen der einzelnen Gemeinden und Siedlungen erfreut Sie der Blick auf den Lipno-Stausee sowie auf den wunderschönen Böhmerwald.
Die Dominante der Stadt ist die urspünglich gotische Kirche der Heiligen Margarete (1374). Die Kirche wurde später im pseudogotischen Stil umgebaut. Auf dem Chor befinden sich frühe Renaissancegemälde aus der Zeit um das Jahr 1520 und eine unikate Orgel von der Jägendorfer Firma J. Kloss. Interessant ist auch der Kirchturm, der in der Vergangenheit offenbar einen Verteidigungscharakter hatte. Auf dem Gipfel „Dobrá Voda" (des Gutwasserberges) befindet sich im Parkgelände am alten Wallfahrtsort eine Barockkapelle der Schmerzvollen Jungfrau Maria mit einer klassizistischen Orgel von J. Breinbauer.

Die Landschaft des Böhmerwaldes und der Umgebung von Horní Planá überrascht Sie mit ihrer Vielfältigkeit- ob auf dem klassischen Wanderweg durch die Wälder, bei einem gemütlichen Spaziergang um den Lipno-Stausee, oder bei einer Fahrt auf einem der vielen Radwege.
Dank dem Landschaftsschutzgebiet, dem Nationalpark Böhmerwald, dem Militärgelände Boletice und nicht zuletzt auch dank dem in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts geschlossenen Grenzgebietes wurde die anziehende Landschaft und Natur von Horní Planá und ihrer Umgebung erhalten.
Das Landschaftsschutzgebiet Böhmerwald wurde im Jahre 1963 errichtet und zur Zeit hat es die Fläche von fast eintausend Quadratkilometern. Die bedeutendsten Gebiete des Landschaftsschutzgebietes Böhmerwald wurden im Jahre 1991 zum Nationalpark Böhmerwald ernannt. So enstand gemeinsam mit dem Nationalpark Bayerischer Wald - ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen - das großflächigste mitteleuropäische Waldgebiet (2000 qkm). Die UNESCO ernannte das Landschaftsschutzgebiet Böhmerwald und Bayerischer Wald zum biosphärischen Schutzgebiet.
Nördlich von Horní Planá befindet sich der militärische Übungsplatz Boletice. Dank einer abweichenden Bewirtschaftung und eines anderen menschlichen Einflusses konnte man hier "Das bedeutende Vogelgebiet des Jahres 2006 - Teil des Vogelgebietes Natura 2000" ernennen. Man kann kaum glauben, dass der scheinbar unwiertliche, von Panzern zerwühlte Übungsplatz zum Beispeil zum Lebensort der Waldlerche wurde.
Ein Teil des Übungsplatzes wurde im Jahre 2006 wegen seiner touristischen Anziehung und seiner biologischen Einmaligkeit für die „softe Touristik" zugänglich gemacht. Bewegen kann man sich hier ganzjährig nur auf ausgewiesenen Wegen und in beschränkter Zeit (samstags, sonntags und an den Feiertagen von 7.00 bis 21.00).

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